Am Internationalen Tag der Sonne am 3. Mai 2026 rückt die Stadt Heidelberg die Bedeutung der Solarenergie für die lokale Energiewende in den Mittelpunkt. Die Verwaltung verweist auf den jüngsten Zubau von Photovoltaikanlagen und auf Maßnahmen, die Energieeffizienz und eine klimafreundliche Fernwärmeversorgung kombinieren.
Ausbau auf kommunaler Ebene
Heidelberg setzt auf mehrere Hebel, um die Solarenergie zu verbreitern. Dazu zählen Photovoltaikanlagen auf städtischen Gebäuden, Beratungsangebote für Bürgerinnen und Bürger sowie Maßnahmen des städtischen Klimaschutzaktionsplans. Nach Angaben der Stadt wurden zwischen Januar und Ende April 2026 PV-Anlagen mit einer Leistung von rund 1,6 Megawattpeak in Betrieb genommen.
Bestandsdaten und Wirkung
Insgesamt sind im Stadtgebiet derzeit mehr als 4800 Photovoltaikanlagen mit einer installierten Leistung von 56,4 Megawattpeak registriert. Nach Berechnungen der Stadt reichen diese Kapazitäten an einem sonnigen Maitag aus, um etwa 30 000 Haushalte mit Strom zu versorgen. Die Stadt beschreibt ihren Ansatz als breit angelegt und nennt neben erneuerbaren Energien auch die Steigerung der Energieeffizienz und eine klimafreundliche Fernwärmeversorgung als Bausteine.
Aktionstag und historische Einordnung
Der Internationale Tag der Sonne geht auf den sogenannten Sun Day zurück, der am 3. Mai 1978 in den USA ausgerufen wurde. Seit 1994 wird der Aktionstag international begangen. Er soll auf die technischen Möglichkeiten der Solarenergie und ihren Beitrag zu einer klimafreundlichen Energieversorgung aufmerksam machen. Weitere Informationen zu Solarprojekten und Förderangeboten in Heidelberg stellt die Stadt online bereit unter www.heidelberg.de/sonnenstrom.
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