Freitag, 19.07.2024

Missbrauch eines Party-Hits: Wie aus dem Ohrwurm „L‘amour toujours“ eine rechte Hass-Hymne wurde

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Anna Berger
Anna Berger
Anna Berger ist eine investigative Journalistin, die mit ihrem unermüdlichen Einsatz und ihrer tiefgehenden Recherche Missstände aufdeckt.

Ein unschuldiger Party-Hit ist zur Erkennungsmelodie rechtsextremer Parolen geworden: ‚L’amour toujours‘ von Gigi D’Agostino, einst ein Ohrwurm in den Clubs, wird nun von Rechtsextremen missbraucht. Die Melodie dient als Träger für rechtsradikale Hass-Botschaften und steht im Zentrum von Ermittlungen des Staatsschutzes.

Wie konnte aus einem fröhlichen Song ein Symbol für rechte Ideologien werden? Der italienische Musiker Gigi D’Agostino, ursprünglicher Interpret des Hits, betont die ursprüngliche Botschaft des Songs, die von Liebe und Zusammenhalt handelt. Dennoch haben Rechtsextreme den Song umgedichtet und nutzen ihn für ihre politischen Zwecke. Dies verdeutlicht, dass Musik als Träger von politischen Botschaften missbraucht werden kann.

Der Fall wirft auch ein Licht auf die Präsenz rechtsextremer Ideologien in verschiedenen Gesellschaftsschichten. Die Tatsache, dass die Melodie des Songs für rechtsextreme Zwecke genutzt werden kann, verdeutlicht, wie tief diese Ideologien in die Gesellschaft eingedrungen sind. Die Reaktionen auf den missbräuchlichen Gebrauch des einstigen Party-Hits sind stark geprägt von Empörung über diese Entwicklung und dem Wunsch nach klaren Gegenmaßnahmen.

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