Freitag, 04.04.2025

Was bedeutet (sic!)? Erklärung und Beispiele zur Verwendung

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Das Zeichen (sic!) hat seinen Ursprung im Lateinischen und wird eingesetzt, um auf die wörtliche Wiedergabe eines Zitats hinzuweisen. In der Regel soll (sic!) den Lesern bewusst machen, dass der zitierte Text exakt in der ursprünglichen Form, inklusive eventueller Rechtschreibfehler oder inhaltlicher Ungenauigkeiten, wiedergegeben wird. Dieses Zeichen spielt eine wesentliche Rolle bei der Sicherstellung von Genauigkeit und Transparenz in Zitaten. Wenn ein Autor (sic!) in seinem Text verwendet, zeigt er damit an, dass die folgende Passage unverändert übernommen wurde, ohne Korrekturen vorzunehmen. Dies ist besonders relevant in wissenschaftlichen und journalistischen Arbeiten, wo die präzise Wiedergabe von Informationen von großer Bedeutung ist. Das Zeichen fungiert somit als editoriales Element, das den Leser darauf hinweist, dass die Informationen direkt aus einer Quelle stammen, auch wenn diese nicht fehlerfrei ist. In einer weiteren Untersuchung werden wir uns eingehender mit der Herkunft und der Bedeutung des Ausdrucks (sic!) sowie dessen Einsatz in unterschiedlichen Kontexten befassen.

Herkunft und Bedeutung des Ausdrucks

Der Ausdruck (sic!) stammt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie „so steht es geschrieben“ oder „sic erat scriptum“. Historisch wurde dieser redaktionelle Verweis von antiken Autoren verwendet, um auf die genaue Wiedergabe eines Zitats hinzuweisen, insbesondere wenn dieses Fehler oder ungewöhnliche Formulierungen enthielt. Die Verwendung von (sic!) erfolgt, um den Lesern zu signalisieren, dass das vorhergehende Zitat wortwörtlich wiedergegeben wird, selbst wenn darin grammatikalische Fehler, stilistische Mängel oder eine untypische Ausdrucksweise enthalten sind. Im modernen Schriftverkehr dient (sic!) also nicht nur als Hinweis auf die Authentizität des Zitats, sondern auch als notwendige Erklärung, dass potenzielle Missverständnisse zu vermeiden sind. Die Abkürzung hat sich als nützlich erwiesen, um die Bedeutung der Originaltexte zu bewahren und gleichzeitig dem Leser zu verdeutlichen, dass die Schreibweise nicht verändert wurde. Diese Form der Dokumentation ist besonders in wissenschaftlichen und journalistischen Texten verbreitet, um die Integrität der Quelle zu wahren.

Verwendung von (sic!) in Zitaten

In wissenschaftlichen und literaturwissenschaftlichen Arbeiten spielt das Zeichen (sic!) eine wichtige Rolle, insbesondere in direkten Zitaten. Es ist eine Abkürzung des lateinischen Begriffs „sic erat scriptum“, was so viel bedeutet wie „so wurde es geschrieben“. Verwendung findet es, um auf Fehler oder Ungewöhnlichkeiten im Originaltext hinzuweisen, die ansonsten möglicherweise übersehen oder missverstanden werden könnten. Solche Fehler könnten sowohl orthografischer als auch stilistischer Natur sein, und der redaktionelle Hinweis „(sic!)“ zeigt an, dass der Fehler nicht vom Zitierenden stammt, sondern im Originaltext als solcher vorhanden ist. In Druckvorlagen ist es unerlässlich, (sic!) korrekt zu platzieren, um die Integrität des Zitats zu wahren und Missverständnisse zu vermeiden. Die präzise Verwendung dieses Symbols ist entscheidend für die wissenschaftliche Genauigkeit und stärkt die Glaubwürdigkeit der Argumentation, indem es dem Leser die Möglichkeit gibt, den Originalkontext der Zitation besser zu verstehen. (sic!) ist daher ein unverzichtbares Werkzeug in der wissenschaftlichen Kommunikation.

Beispiele für (sic!) in Texten

Beispiele für die Verwendung von (sic!) verdeutlichen, wie wichtig dieser Hinweis in der schriftlichen Kommunikation ist. Die Abkürzung ‚(sic)‘ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie ’so stand es geschrieben‘. Sie wird häufig genutzt, um Rechtschreibfehler oder inhalte Fehler, die in Zitaten oder Texte vorkommen, hervorzuheben. Beispielsweise könnte ein Zitat, das einen Fehler enthält, folgendermaßen aussehen: „Er sagte, dass das Buch von 2001 sehr gut war (sic!).“ Hier signalisiert das (sic!), dass der Fehler nicht dem Zitierenden, sondern dem ursprünglichen Autor zuzuschreiben ist. Varianten dieses Nutzens finden sich auch in wissenschaftlichen Arbeiten, wo ein präziser Zitierstil erforderlich ist. Zudem wird in eckigen Klammern ergänzend erklärt, worauf sich das (sic!) bezieht oder warum ein Fehler als solcher erkannt wurde. So hilft (sic!) Lesern, die Absichten hinter den Textinhalten besser zu verstehen und gleichzeitig die Integrität des Zitats zu wahren.

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