Wenn das Verstehen in Gesprächen zunehmend schwerfällt, zieht sich manches ältere Publikum zurück. Der Landesverband der Schwerhörigen und Ertaubten Baden Württemberg e. V. bietet an den 20. und 21. Januar 2026 in zwei Heidelberger Seniorenzentren eine unabhängige und kostenfreie Beratung an. Zum Angebot gehört Information über technische Hilfsmittel, die über herkömmliche Hörgeräte hinaus den Alltag erleichtern können.
Hintergrund
Hörminderungen schränken nach Ansicht von Fachleuten die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und die Lebensqualität vieler Betroffener ein. Ein Grund dafür ist, dass Informationen über verfügbare technische Lösungen nicht immer leicht zugänglich sind. Die anberaumte Beratung soll dazu beitragen, diese Informationslücke zu schließen und praktische Möglichkeiten aufzuzeigen.
Beratungsinhalte
Die Beratung wird vom Landesverband der Schwerhörigen und Ertaubten Baden Württemberg e. V. durchgeführt. Mitarbeiterin Katja Widmann, die nach Angaben des Verbands aus eigener Erfahrung weiß, wie wichtig gutes Hören für Teilhabe ist, informiert demnach zu technischen Hilfsmitteln neben Hörgeräten und zu Fragen, die mit Hörminderungen verbunden sind. Die Mitteilung nennt keine abschließende Liste der Themen. Ziel ist laut Verband, Betroffenen und ihren Angehörigen konkrete Orientierung zu geben.
Termine, Ort und Anmeldung
Die Sprechstunden finden am 20. und 21. Januar 2026 in jeweils einem der Heidelberger Seniorenzentren statt. Konkrete Ortsangaben wurden in der Mitteilung nicht genannt. Um eine Voranmeldung wird gebeten. Terminvereinbarungen sind telefonisch unter 0179 6784998 oder per E Mail an katja.widmann@hoergeschaedigte-bw.de möglich.
Das Angebot richtet sich vorrangig an ältere Menschen mit Hörminderungen sowie an deren Angehörige und Betreuer. Die Beratung ist nach Angabe des Verbands unabhängig und kostenfrei.
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