Samstag, 29.11.2025

Heidelberg gibt Hinweise für eine klimafreundliche und faire Adventszeit

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Die Stadt Heidelberg hat Empfehlungen veröffentlicht, wie die Adventszeit umweltbewusster und ressourcenschonender gestaltet werden kann. Das städtische Umweltamt fasst Hinweise zu Anreise, Einkauf, Baum, Dekoration, Festessen und Verpackung zusammen. Ziel ist es, Konsum und Feierlichkeiten mit Aspekten wie Regionalität, fairer Herkunft und Abfallvermeidung zu verknüpfen.

Anreise und Einkaufen

Für den Besuch von Weihnachtsmärkten und Einkäufen empfiehlt die Stadt die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs. Busse und Bahnen fahren direkt in die Innenstadt und können Parkplatzsuche und Verkehr reduzieren. Beim Geschenkekauf rät die Stadt dazu, lokale Einzelhändler zu berücksichtigen. Viele Läden vor Ort bieten regionale, fair gehandelte oder ökologisch produzierte Waren an. Orientierung geben bekannte Gütesiegel wie Blauer Engel, Fair Trade oder Bio Siegel.

Die MeinHeidelberg App führt im Bereich Services den Wegweiser zum nachhaltigen Konsum. Dort sind entsprechende Läden aufgeführt und es gibt zusätzliche Tipps zur nachhaltigen Auswahl.

Christbaum und Dekoration

Wer einen Weihnachtsbaum anschafft, sollte auf regionale Herkunft und ökologische Anbaukriterien achten. Hinweise auf das EU Biosiegel oder vergleichbare Angaben helfen, die Herkunft zu prüfen. Als Alternative zum echten Baum bleibt die künstliche Variante möglich, jedoch rechnet sie sich ökologisch und finanziell nur, wenn sie über viele Jahre genutzt wird.

Auch beim Schmücken lassen sich Umweltauswirkungen reduzieren. Energiesparende LED Lichterketten senken den Stromverbrauch. Auf bleihaltiges Lametta sollte aus Umwelt- und Gesundheitsgründen verzichtet werden.

Festessen planen

Beim Weihnachtsmenü empfiehlt das Umweltamt regionale und saisonale Zutaten. Im Dezember sind verschiedene Kohlsorten, Feldsalat und Karotten verfügbar. Vegetarische oder vegane Gerichte sind oft klimafreundlicher als Speisen mit hohem Fleischanteil. Eine genaue Mengenplanung verhindert Lebensmittelverschwendung. Reste lassen sich einfrieren oder anders verwerten.

Geschenke und Verpackung

Für Geschenkverpackungen schlägt die Stadt vor, vorhandene Materialien zu nutzen. Schachteln, Taschen oder Stoffreste aus dem Haushalt sind ebenso geeignet wie alte Zeitschriften oder Notenblätter als Geschenkpapier. Wenn neues Papier erforderlich ist, empfiehlt sich Papier mit dem Blauen Engel, das aus Altpapier hergestellt wird.

Als nachhaltige Geschenkideen nennt die Stadt langlebige Alltagsgegenstände wie Edelstahl Trinkflaschen, Wachstücher oder robuste Brotboxen. Pflanzen oder Saatgut können zur Förderung der Biodiversität beitragen. Auch eine Spende an gemeinnützige Initiativen kann als Geschenk in Betracht gezogen werden.

Weitere Informationen und praktische Anregungen für einen nachhaltigen Konsum in der Adventszeit bietet die MeinHeidelberg App im Bereich Services.

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